Philosophie

Jahrhundertelang war die Kartographie eng mit den bildenden Künsten verbunden. Maler wie Leonardo da Vinci und Dürer schufen Karten, während Kartographen ästhetischen Prinzipien folgten, die der Veduten- und Landschaftsmalerei nahestanden.

Mit dem Anspruch auf wissenschaftliche Objektivität entfernte sich die Kartographie jedoch zunehmend von der Kunst. Die Karte galt fortan als neutrales, präzises Orientierungsmedium. Die kritische Geographie hat gezeigt, dass Karten dennoch immer Deutungen, Wertungen und Weltbilder transportieren.


Heute führt die interaktive Kartographie Kunst, Wissenschaft und Journalismus wieder zusammen. Die Karte bleibt ein verlässliches Orientierungsmittel, wird aber durch gestaltbare Ebenen, Medien, Texte, Bilder, Videos und historische Karten zu einem neuen Kommunikationsraum.


Mit ArcGIS Online von ESRI entstehen multimediale Web-Karten, in denen komplexe Themen anschaulich, übersichtlich und lebendig erzählt werden können. Punkte, Linien und Flächen werden zu Informationsträgern, historische Karten lassen sich passgenau über aktuelle Karten legen.
So entstehen Karten, die nicht nur zeigen, wo etwas ist, sondern erklären, warum es dort geschieht.

 

Aber schauen Sie doch selbst - unsere Karten haben es in sich.