Atlas der Wahren Namen



Im Atlas der Wahren Namen werden geographische Namen in die deutsche Sprache „übersetzt“, d.h. deren wahre (etymologische) Bedeutung wird anstelle des allgemein bekannten Namens in die Karte eingetragen.
Beispiel: Anstatt Köln steht in den Karten „Niederlassung“, zu lateinisch colonia „Niederlassung, Kolonie“.
2400 übersetzte Namen von Städten, Ländern, Gewässern und Landschaften sind in allen drei Karten auf einen Blick zu sehen. Dadurch wird dem Betrachter eine ungewohnte Perspektive geboten auf bekannte Formen und Umrisse von geographischen Elementen. Die leichte Verständlichkeit aller in die deutsche Sprache übersetzter Namen weckt Assoziationen zu den Karten des mythischen Kontinentes Mittelerde aus dem Herrn der Ringe von J.R.R. Tolkien.
Bildhafte Namen aus Mittelerde wie Lautwasser, Düsterwald oder Schicksalsberg regen die die Phantasie gleichermaßen an wie z.B. die „wahren" Namen Wirbelwasser, Dunkelfurt oder Rauchbucht im Atlas der Wahren Namen.

Geographische Namen entstanden in erster Linie aus Beobachtungen der naturräumlichen Gegebenheiten, die durch die Lage der Siedlungsorte (Terrassenbucht - Taiwan), das Fließverhalten der lebenswichtigen Flüsse (der Bootszerstörer - Amazonas) oder Vegetationsgrundlagen (Mangoblätter - Colombo) geprägt wurden.
In zweiter Linie waren es individuelle Charaktere von Völkern, aus denen Namen von Ländern und Landschaften entstanden (Land der Freien - Thailand).
Auch mythologische Aspekte und die Beherrscher der jeweiligen Gebiete sind in Namensgebungen vertreten (Sohn der Weltseele - Brahmaputra, Königsland - Rajastan).
Der Leser wird mit einem Augenzwinkern in eine unbekannte und dennoch vertraute Welt eingeladen.
Mit Hilfe des umfangreichen Namensregisters auf der Kartenrückseite lassen sich alle Übersetzungen leicht nachvollziehen.